Natur-Zeitraffer / Nature-Timelapse – mit robuster Technnik und guter Vorbereitung zum Erfolg

Eindrucksvolle Zeitraffer oder Timelapse-Aufnahmen können eine Naturdokumentation inhaltlich stark bereichern. Hierbei liegt der Focus auf Prozessen, welche nicht innerhalb weniger Minuten oder Stunden durch konventionelles Filmen veranschaulicht werden können. Zum Teil muss hier ein Prozess über Tage und Monate oder sogar Jahre hinweg unterbrechungsfrei dokumentiert werden.

Wie so etwas funktioniert sehen Sie hier:

Methoden der konventionellen Filmaufnahme stoßen schnell an ihre Grenzen. Möchte man Beispielsweise die Ausdehnung von Gletscher-Eis in Bewegtbildern zum Ausdruck bringen, so sind hier Monate bis Jahre an Aufzeichnung notwendig, um eine sichtbare Veränderung in einem Film darzustellen. Dasselbe gilt beispielsweise für die jahreszeitliche Veränderung der Pflanzenwelt. Hierzu müsste eine konventionelle Filmkamera mit entsprechender Aufzeichnungsqualität (sagen wir mind. 4K) ein Jahr lang vom selben Standort aus unterbrechungsfrei filmen. Schnell werden hier einige hundert Akku- und Speicherkartenwechsel zu einer logistischen Herausforderung, gerade wenn die Kamera im nur schwer zugänglichen Gelände steht. Steht die Kamera im Freien, so müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, um die empfindliche Elektronik vor Staub, Nässe, und extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Ebenso muss gewährleistet werden dass die Kamera-Objektive nicht mit der Zeit verschmutzen.

Zusammengefasst haben wir also folgende Faktoren, durch welche der Erfolg eines Natur-Zeitraffers abhängig ist:

Autarke Energie

Wie kann eine konstante Stromversorgung des Systems gewährleistet werden, insbesondere wenn dies fern ab einer zivilisatorischen Infrastruktur installiert wurde?

Unbegrenzter Speicherplatz

Wie können die immensen Datenmengen gespeichert und organisiert werden, welche über die Zeit hinweg konstant anfallen?

Wetterfestigkeit

Wie schütze ich die empfindliche Elektronik vor ungewollten Wettereinflüssen?

Geht man noch mehr ins Detail, so treten folgende, neue Fragestellungen auf:

Zeit- oder ereignisgesteuerte Filmaufnahmen

Sicherlich gibt es über die Aufnahmedauer hinweg zeitliche Abschnitte, welche für das Endresultat eines Natur-Zeitraffers irrelevant sind. Dies könnte zum Beispiel das Eintreten der Dunkelheit sein, oder wenn das Naturschauspiel nur zu einigen bestimmten Zeitpunkten in Erscheinung tritt. Aus wirtschaftlichen Gründen sollte die Kamera während der „Wartezeiten“ keine Aufnahmen anfertigen.

Kontrolle von Zwischen-Resultaten

Um zu gewährleisten, dass eine Kamera genau das filmt, was initial beabsichtigt wurde, müssen in regelmäßigen Abschnitten Stichproben der Aufnahmen inspiziert werden. Dies schafft weitere logistische Herausforderungen und ist für ein einwandfreies Endergebnis unabdingbar.

Schnelle Reaktion auf Veränderungen

Verändern sich die Gegebenheiten vor Ort, so muss rasch eingegriffen werden. Beispielweise müssen ISO, Blende oder die Belichtungszeit nachgeregelt werden oder die Kamera muss wegen eines unvorhergesehenen Ereignisses kurzfristig pausiert werden.

Qualität des Rohmaterials

Gerade wenn man extreme Helligkeitskontraste pro Tag mit einer Kamera auffängt, jedoch nicht die Möglichkeit besitzt vor Ort für unterschiedlich auftretende Belichtungsszenarien rasch zu intervenieren, so muss meistens die „goldene Mitte“ als Kompromiss eingestellt werden. Hier ist man meistens von der Leistung der Kamera abhängig. Sie muss in der Lage sein, Filmaufnahmen mit sehr geringem Komprimierungsgrad zu erstellen, so dass in der Postproduktion extreme Belichtungskorrekturen zerstörungsfrei vollzogen werden können.

Unsere Zeitraffer-Systeme bieten alles aus einer Hand

Unser Langzeit-Zeitraffer-System TimeBeast biete genau diese Eigenschaften, um einen Naturzeitraffer so kontrolliert wie möglich und mit einer Aufnahmequalität weit über der von modernen 4K Kinokameras anzufertigen. Wir verwenden ausschließlich hochwertige Spiegelreflex-Kameras mit bester Aufnahmequalität.

Dank der Möglichkeit das System über autarken Solarstrom zu speisen und der Aufnahme von sequentiellen Einzelbildern mit einer Auflösung von bis zu 50 Megapixeln pro Bild entstehen atemberaubende Zeitraffer-Aufnahmen fern ab der habitablen Zone im Outdoor-Bereich. Getestet bei Minustemperaturen und Plusgraden von bis zu 56 Grad Celsius lieferten unsere Zeitraffer-Systeme stets zuverlässige Ergebnisse. Durch den Einsatz von Heitz- und Kühlelementen ist das System für alle Wetterlagen gerüstet.

Die Bilddaten können auf Wunsch direkt über Ethernet, WLan, Mobilfunk oder Satellit auf Ihren Server transferiert werden. Zudem können über unser Online-Control-Center bequem von jedem Laptop, Tablet oder Smartphone aus die Kameraeinstellungen und der tagesindividuelle Plan für die Bildintervalle eingestellt werden. Sobald die Kamera ein Bild angefertigt hat, wird dieses nahezu in Echtzeit auf dem Online-Control-Center angezeigt und Sie haben direktes Feedback über den aktuellen Stand der Aufnahmen.

Das System ist in der Lage bei Software-oder Hardware-Fehlern sich selbst zu heilen und erneut in einen betriebsfähigen Zustand überzugehen. Bei kritischen Ereignissen (niedriger Akkustand, volle Festplatte etc.) werden Sie sofort per Mail oder SMS benachrichtigt.

Alle Systemkomponenten befinden sich in strahlwasser-geschützen Gehäusen, denen Regen, Staub und UV-Strahlung nichts anhaben kann. Dank Standard-Befestigungsmöglichkeiten können die Zeitraffer-Systeme an nahezu allen filmkompatiblen Adaptermöglichkeiten befestigt werden. Des Weiteren bieten wir individuelle Systembefestigungen an, beispielsweise für glatte Wände, Rohre, Bäume etc.

Einen kompletten Überblick unserer Zeitraffer-Systeme erhalten Sie hier (unsere Zeitraffer-Systeme).

Sollten Sie für Ihre Naturdokumentation Zeitraffer-Aufnahmen planen, so würden wir uns freuen wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen würden.

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